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Das Wesen des katholischen Glaubens

Einführung

Das Wesen des katholischen Glaubens kann kurz folgendermaßen umrissen werden:
  1. Die feste Überzeugung ("fest für wahr halten"),
    • dass Gott sich in Jesus Christus geoffenbart hat.
  2. Die feste Überzeugung ("fest für wahr halten"),
    • dass diese Offenbarung vom Lehramt der Katholischen Kirche, d.h. von den Päpsten und den Konzilien in der Form von Dogmen den Gläubigen vorgestellt wird,
    • und dass durch das Wirken des Heiligen Geistes aufgrund des Auftrags und der Verheissung Jesu diese Dogmen vor Irrtum bewahrt worden sind,
      • d.h. dass sie unfehlbar wahr sind.
      • Letzteres bedeutet wiederum, dass der Wahrheitscharakter der Dogmen nicht geschichtlich oder zeitbedingt ist, sondern dass sie schlechthin für alle Zeiten wahr sind.

Das Zeugnis von H.H.Pfarrer Hans Milch

H.H.Pfarrer Hans Milch hat in sehr treffender Weise diesen Grundgedanken entfaltet und in einer Kleinschrift veröffentlicht. Eine Quellenangabe mit dem Hinweis auf einen Online-Link finden Sie unten.

Hier folgt nun ein Auszug aus der Kleinschrift von H.H.Pfarrer Hans Milch:

« "Das Wort ist Fleisch geworden!" (Jo,1,14)
Damit ist gesagt, daß sich Gott den Sinnen – Augen und Ohren – des Menschen zu erkennen gibt. Das Ewige als solches wird in seiner Ewigkeit, erhaben über allem Wechsel der Zeiten und der Mode, in der Zeit, in zeitlicher, stets gleicher Gestalt und stets gleichem Sinne wahrgenommen und erkannt. Die stets gleiche Gestalt und der stets gleiche Sinn soll zunehmen an Deutlichkeit und sich selber bestätigen von Mal zu Mal: "Der Heilige Geist wird Euch in alle Wahrheit einführen!" Diese Entfaltung ist aber keine Veränderung, sondern Bekräftigung der Gleichheit, der bleibenden Unveränderlichkeit.
...
Das ist das katholisch-gottmenschliche Grundgesetz. Es gilt für die heiligen Geheimnisse unserer Erlösung, die Sakramente, und für die heiligen Wahrheitsinhalte, durch die wir unverwechselbar und eindeutig die Erlösung im Gottmenschentum erkennen:

Die von Papst und Konzilien unfehlbar verkündeten Lehrsätze = Dogmen!

Ihr unmittelbarer Wortsinn kann und muß von allen Menschen aller Zeiten und Räume unmittelbar und in stets gleichem Sinne erkannt werden.

Katholisch ist derjenige, welcher weiß, daß die Auslassung oder Geringschätzung eines einzigen Dogmas sämtliche anderen Dogmen aufhebt oder ins Wanken bringt.

Katholisch ist derjenige, der weiß, daß weder die Auslegung noch die Annahme eines Dogmas in sein Belieben gestellt ist und daß ein Dogma aus sich selbst und seiner ihm eigenen unmittelbaren Verständlichkeit absolut verpflichtet.

Katholisch ist derjenige, der weiß, daß das Amt des Petrus (Papst) und das Amt des Bischofs wesenhaft darin besteht, die wahrnehmbare und erkennbare Unveränderlichkeit der ewigen Inhalte in Wort und Ereignis zu wahren und zu sichern.

Das Amt besteht in der Garantie der ewig gleichen und gleich erkennbaren Identität der gottmenschlichen Offenbarung und Wirklichkeit, welche ist die katholische Kirche. ... »

Quellenangabe und Literaturhinweis:

Das Zitat ist entnommen einer kleinen Broschüre von H.H. Pfarrer Hans Milch: "Der Katholische Test". Diese Broschüre wird von der von H.H.Pfarrer Hans Milch gegründeten "Actio Spes-Unica" auf folgendem Link bereitgestellt: Der Katholische Test

Leben und Werk von H.H. Pfr. Hans Milch ist ausführlich dokumentiert (1730 Seiten) in dem zwei-bändigen Werk von Herrn Dr. Wolfgang Schüler:
Pfarrer Hans Milch: Eine große Stimme des katholischen Glaubens.
ISBN: 3-934692-20-6.

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